Artikel der Spielzeugindustrie

 

Da bei Babys und Kleinkindern der Tastsinn noch nicht so ausgeprägt ist, erkunden sie die Welt vor allem über ihren Mund. Sie lutschen und knabbern am Spielzeug. Gerade sie müssen sehr stark geschützt werden. Ihr Organismus reagiert auf Schadstoffe empfindlicher als der eines Erwachsenen.
Zum Schutz des Verbrauchers (der Kinder) wurden dadurch die allgemeinen Anforderungen deutlich erhöht. Die Richtlinie 88/378/EWG zur Sicherheit von Spielzeugen wurde grundlegend überarbeitet und trat unter dem neuen Namen Richtlinie 2009/48/EG am 20. Juli 2011 in Kraft.

Die Spielzeugindustrie nimmt eine wichtige Stellung im Markt ein und ist mit der großen Anzahl verschiedenster Bedruckstoffe sehr anspruchsvoll. Im Vordergrund der dekorativen Bedruckung stehen bunte und kinderansprechende Designs. Neben höchsten mechanischen und chemischen Beständigkeiten für eine lange Lebensdauer ist es hier besonders wichtig, Druckfarben zu verwenden,  die der Richtlinie 2009/48/EG entsprechen.

Im Rahmen der Überarbeitung der Richtlinie wurden unter anderem die Anforderungen an verwendete Inhaltsstoffe/Rohstoffe angepasst. So wurden einige Elemente neu in die Prüfung aufgenommen (siehe Tabelle) bzw. die Reinheitskriterien überarbeitet. Außerdem wurde mit der neuen Richtlinie die Verwendung von zahlreichen „Riechstoffen“ ausgeschlossen, die in der Druckfarbenindustrie häufig als Lösemittel verwendet werden. Diese Forderungen müssen spätestens bis zum 20. Juli 2013 erfüllt werden.

  • Entspricht der Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG
  • Konstitutionsgemäß frei von Chlorverbindungen und Phthalaten (Weichmachern)
  • Vollständig frei von aromatischen Lösemitteln und Cyclohexanon
  • Sehr gute chemische und mechanische Beständigkeit
  • ABS, SAN, Acrylglas (PMMA), Polystyrol (PS)
Suche: